Registriert: 2. Feb 2010, 13:00 Beiträge: 119 Wohnort: Berlin
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Messidor Es flieht der Samt aus späten Stunden lichtlose Tiefe zieht uns an nachtbestäubt sind unsre Körper und brennen voller Leidenschaft der Herzschlag presst das Blut durch alle Fasern die Taubheit dröhnt die Blindheit blitzt überblühte Lippen tanzen auf dem Aderwerk im Metrum wilder Atemzüge streift uns der Hauch aus ferner Welt süß schmeckt der Schweiß auf deinen Händen Schönmund wird Holunder finden und sich verlieren in dem Mark du streckst die Schenkel langsam aus führst mich hin zum Gartenhaus dort blüht die Distel scharlachrot wir sind in uns verloren genießen Schwellung wunderbar ertrinken in den Poren Schattenspiele deines Körpers künden mir den jungen Tag bitteres Licht , verschmeckter Tag © ths 2009
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