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Januartage
Im Filigran der dürren Äste ruht sich aus unstetes Weiß. Mit dem Frost wächst nun ein Schweigen, das sich streckt zum Horizont,
Nicht mehr zerschnitten ist die Landschaft, Erd und Himmel werden eins. Silbern binden zarte Fäden Dolden in die Wolken ein.
Der See, zerbrochner Spiegel, als Diamant sich mittags zeigt, abends stürzen sich gefrorene Wogen, in ein neues Nebelkleid.
Du Amsel meiner Januartage, führst mich sacht auf stillen Pfad, willst in deinem Schoß mich tragen, bis sich uns der Frühling naht.
© ths 2010
Zuletzt bearbeitet von Euterpe am 04 Feb 2010 17:26, insgesamt einmal bearbeitet
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