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Immer sehn ich mich fort und such die Weite des Himmels, möchte eines doch nur: Ende des ewigen Leids. Find mich traurig allein und bleib im Kerker der Hüllen, wo kaum Hoffen mehr wohnt, löste sich langsam wohl auf. Nimmer find ich das Glück, stets muss ans Weh ich nur denken, sehne mich immerdar, kenn meinen bittenden Blick. Aber du bleibst mir fern und Freuden sind mir genommen, stille geh ich dahin, den schmalen Weg hin zu dir.
Damals ließt du mich los, zu schweben weit in die Fernen, die ich nimmer kann schaun, sind mir für ewig verwehrt. Sehnend seh ich dich dort, du sitzt im Kreise der Engel, lauschst den Worten des Herrn, hängend am göttlichen Mund. Doch wird Gehen mir leicht, denn du bist glücklich im Himmel, blicke nächtlich empor, fühle dich selig im Licht. Trauer bleibt mir nun treu, will mich wohl nie mehr verlassen, Stürme wehen mir zu, halten mich sorglich zurück.
© Gilbert _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen
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