MarlenesGedicht hat geschrieben:
ich wache auf und löse mich von dir,
von meinem wunderschönen traum.
während ich mich langsam
von meinem nachtlager erhebe,
das meine haut mit dem süßen duft
der deinigen zärtlich bedeckte,
spüre ich deine abwesenheit.
denn es ist mir,
als seist du in dieser nacht bei mir gewesen,
und wir zwei wären eins geworden.
nun löse ich mich von dir,
von meinem lieblichen traum,
und lasse dich zurück.
beschützt durch meine liebe.
der tag ist kurz,
und meine gedanken lassen dich nicht los.
ich werde wiederkommen
und einen hauch von dir in mir vorfinden.
heute abend.
zuvor schreite ich sehnsuchtsvoll
durch meinen geliebten parc monceau,
atme den süßen duft der rosen ein.
mimosen begleiten mich hingebungsvoll,
doch meine gedanken sind beherrscht von dir,
einzig und allein.
© 1991
Abschied
Vor Wochen noch
an deiner Brust
hast du
ein Bild
von mir
getragen.
Warst stolz darauf
hast es gezeigt
bist zärtlich
mit der Hand
da über mich
gefahren
Nun liegt es
grau und
abgeknickt
so achtlos
auf dem
Tisch herum
Werd
vom Ende
deiner Lust
auch sicher
bald
erfahren
HG ET*