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sieben schwäne
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Autor:  schneewanderer [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags:  sieben schwäne

man sehnt sich
mit ihnen
nach einem
verläßlichen frühling

mit diesen
sieben weißen inseln
im vorsichtigen grün
des ackers

das junge jahr
wird flaum
und federn haben

flügel
sich mit
dem himmel
zu messen
_________________
[size=75:2wp0uhda]immer ein blatt vor dem kopf[/size:2wp0uhda]

Autor:  baerin [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags: 

die schwäne
brüten gerne
auf inseln
im fluss

oder direkt am ufer

so viele nester
beieinander

sah ich nie


[img]images/smiles/thumbup.gif[/img]
_________________
(,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden

Autor:  MarlenesGedicht [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags: 

der achte
unter ihnen
unsichtbar bisher
wird noch einmal
den winter bringen
in schneewanderers
fußstapfen
federnd
_________________
raum und zeit sind ein hauch von ewigkeit

Autor:  weimarena [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags: 

Schwäne -
wie schön,
wie anmutig,
und inspirierend
können sie uns sein,
wenn wir sie beobachten...!

Nur ich hatte die Möglichkeit im Winter oder Frühjahr nicht...

Lieben Gruß
Margit

Autor:  MarlenesGedicht [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags: 

da fällt mir ein

als kind beobachtete ich einmal
einen schwan
der ausgestoßen war
von den anderen
obwohl weiß

sein flügel war gebrochen
um mein herz wurde es dunkel
_________________
raum und zeit sind ein hauch von ewigkeit

Autor:  weimarena [ 1. Jan 1970, 02:00 ]
Betreff des Beitrags: 

So etwas Trauriges
musste ich noch nicht mit ansehen!

Im vergangenen Jahr
konnte ich im Weimarer Ilm-Park
eine schöne Beobachtung machen,
die mich zu folgendem Gedicht inspirierte:

Der weiße Schwan


Auf dem Fluss nahe dem Schloss
schwimmt er majestätisch
im goldenen Herbstsonnenlicht…
Der weiße Schwan
schwimmt hin, schwimmt her,
dreht sich im Kreise…,
steigt aus dem Wasser flügelschlagend –
streckt seine Glieder,
lässt sich sanft nieder,
putzt sich das Gefieder
und streckt sich wieder,
schlägt heftig mit seinen Flügeln
und schüttelt alles davon ab, was ab geht,
spritzt Wasserregen um sich her
und putzt und putzt
sein weißes Kleid noch immer sehr…
und dreht und wendet sich
und wedelt immer wieder
mit seinem Fluggefieder…
und zwar so toll,
als würde es dafür etwas Besonderes geben!
Nach der nächsten Wende im Wasser
erhebt sich der Schwan
so weit er sich erheben kann
über die Wasseroberfläche an,
reißt die Flügel hoch,
spreizt sich ganz weit und wedelt apart
mit seinen großen weiten Schwingen,
als würde ihm ein Wasserballet gelingen,
was einem Tanze auf dem Wasser gleicht –
anmutig, stolz und schön…, fast zart!

Urheberrecht Margit Lenhardt 18.09.2009

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