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Tamarana
Früh und sacht hat Morgenlicht mich aus der dunklen Nacht gebracht, an jedem Ding verliert sich nun, unendlich schön die Farbe.
Ich atme voller Gier das Glück, zu trinken Sommerwärme, ich wart auf dich, ich wart auf dich, ich hab dich doch so gerne.
Über Dächern summt der Wind, du singst mir aus der Ferne, hör es wohl, doch glaub ich´s nicht, in Wimpern fängt sich Tränenlicht.
Ein Käfer stirbt im Sonnentau, wird lautlos schnell begraben, wo bist du bloß, ich lass nicht los, noch sind da Träume in den Waben.
Brich mir jeden Maßstab nicht, denn meine Seele, die will leben. Ich wart auf dich, ich wart auf dich, ich hab dich doch so gerne.
© ths 2010
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