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| Autor: | Gilbert [ 16. Sep 2010, 09:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | Getrennt |
Immer sehn ich mich fort und such die Weite des Himmels, möchte eines doch nur: Ende des ewigen Leids. Find mich traurig allein und bleib im Kerker der Hüllen, wo kaum Hoffen mehr wohnt, löste sich langsam wohl auf. Nimmer find ich das Glück, stets muss ans Weh ich nur denken, sehne mich immerdar, kenn meinen bittenden Blick. Aber du bleibst mir fern und Freuden sind mir genommen, stille geh ich dahin, den schmalen Weg hin zu dir. Damals ließt du mich los, zu schweben weit in die Fernen, die ich nimmer kann schaun, sind mir für ewig verwehrt. Sehnend seh ich dich dort, du sitzt im Kreise der Engel, lauschst den Worten des Herrn, hängend am göttlichen Mund. Doch wird Gehen mir leicht, denn du bist glücklich im Himmel, blicke nächtlich empor, fühle dich selig im Licht. Trauer bleibt mir nun treu, will mich wohl nie mehr verlassen, Stürme wehen mir zu, halten mich sorglich zurück. © Gilbert _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen |
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| Autor: | schneewanderer [ 16. Sep 2010, 10:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
es ist ein wiedesehen das gedicht... manches trennt niemand diesen trost sollten wir schreiben - jeden tag. liebe grüße reiner _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
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| Autor: | Gilbert [ 16. Sep 2010, 14:18 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
ein wiedersehen fürwahr, zwischen raum und zeit. Die eine geht, der andre bleibt im irdischen zurück. Trennung geistig nicht möglich, ein unendlicher trost. Nichts kann uns trennen. Lieben Gruss Gilbert _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen |
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| Autor: | weimarena [ 16. Sep 2010, 19:46 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Lieber Gilbert! In deinem Gedicht kündest du uns von der unsterblichen Verbundenheit mit einem geliebten Menschen weit über den Tod hinaus... Hast mit dem Gedicht wohl ein Denkmal deiner Liebe zur Mutter gesetzt und ihrer zu dir. [img]images/smiles/thumbup.gif[/img] Liebe Grüße von Margit |
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| Autor: | Gilbert [ 16. Sep 2010, 20:07 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Liebe margit, ja, recht hast du. Ihr zum Gedächtnis, sie ging nicht abrupt, musste leiden, doch nahmen die Engel sie auf. Und ich blieb zurück. Doch einst werden wir zusammen sein. Lieben Gruss an dich vom Gilbert _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen |
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| Autor: | baerin [ 16. Sep 2010, 21:38 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
auf der anderen seite die mutter erwartet das kind geduldig zeit verliert an bedeutung _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
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| Autor: | Gilbert [ 24. Sep 2010, 19:26 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
auch das ist richtig. Die Mutter wartet, doch existiert für sie der Zeitbegriff, wie wir ihn kennen, ja nicht. Doch der auf Erden lebende Mensch ist dieser Zeit unterworfen. Doch es dauert nicht mehr lange, dann werden wir uns treffen. LG Gilbert [img]images/smiles/hello.gif[/img] _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen |
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