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| Autor: | Gilbert [ 16. Nov 2010, 21:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | Der Weggang |
Bevor sich ganz mein Herz verschließt, enttäuscht sich meine Sinne wenden, diese gestaute Träne langsam fließt. will ich meinTun jetzt froh beenden. Wie könnt es mich so sehr erfreun, die vielen Grüße noch zu senden. wie könnte mich ein Tag gereun, mit dem Erfolg in meinen Händen. werd mich treu zur Ferne wenden, wo neues Glück ich kann erspähen. Werd so manchmal an euch denken, nie sollt mich reuen, was geschehen. Die schöne Zeit, sie kommt nie wieder, dreh mich nicht um, schau in die Fernen. Zeit verrinnt, schon blühet neu der Flieder, geh fort so still, und schaue zu den Sternen. © Gilbert 2008 _________________ nur wer die ferne kennt, weiss heimat zu schätzen |
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| Autor: | weimarena [ 17. Nov 2010, 13:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
...melancholisch schön... Liebe Grüße von Margit |
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| Autor: | schneewanderer [ 17. Nov 2010, 17:55 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
schön ja.... und die traurigkeit nimmt der schönheit nichts liebe grüße reiner _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
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| Autor: | MarlenesGedicht [ 18. Nov 2010, 22:01 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
o ja, die melancholie ist nicht zu überhören. dazu fällt mir ein gedichtlein von ferdinand freiligrath ein, zitat: O lieb', solang du lieben kannst! O lieb', solang du lieben kannst! O lieb', solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst! Und sorge, daß dein Herze glüht Und Liebe hegt und Liebe trägt, Solang ihm noch ein ander Herz In Liebe warm entgegenschlägt! Und wer dir seine Brust erschließt, O tu ihm, was du kannst, zulieb'! Und mach' ihm jede Stunde froh, Und mach ihm keine Stunde trüb! Und hüte deine Zunge wohl, Bald ist ein böses Wort gesagt! O Gott, es war nicht bös gemeint, - Der andre aber geht und klagt. O lieb', solang du lieben kannst! O lieb', solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst! Dann kniest du nieder an der Gruft Und birgst die Augen, trüb und naß, - Sie sehn den andern nimmermehr - Ins lange, feuchte Kirchhofsgras. Und sprichst: O schau' auf mich herab, Der hier an deinem Grabe weint! Vergib, daß ich gekränkt dich hab'! O Gott, es war nicht bös gemeint! Er aber sieht und hört dich nicht, Kommt nicht, daß du ihn froh umfängst; Der Mund, der oft dich küßte, spricht Nie wieder: Ich vergab dir längst! Er tat's, vergab dir lange schon, Doch manche heiße Träne fiel Um dich und um dein herbes Wort - Doch still - er ruht, er ist am Ziel! O lieb', solang du lieben kannst! O lieb', solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst! [img]images/smiles/read2.gif[/img] _________________ raum und zeit sind ein hauch von ewigkeit |
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