Zum Südhang lockt die Wintersonne hinaus, ins weite Freie… Ungehindert fällt dort Sonnenschein schattenlos bis auf den Boden ein. Die Strahlen werden nicht gefangen - von Häusern nicht, auch nicht durch vieler Bäume Äste, die dort Sonnenfänger wären… Der solitäre Ahorn mit seiner lichten Krone, stört da nicht die Bohne!
Der Stadthang und die Flur davor – ein einzig weißes Winterland, das sich erstreckt bis an den Waldesrand, der als dunkler flacher Kamm am Horizont fern thront.
Ich verweile im Stehen in lichtem Sonnenbade, ganz oben auf der Hangpromenade, schaue und lausche ins weite Land… Es scheint in einem einzigen fernen Rauschen gefangen zu sein, vielleicht unterzugehen. Die Neuzeit lässt grüßen…
© weimarena 14.12.2012
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