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| Autor: | shipsong [ 1. Okt 2008, 08:40 ] |
| Betreff des Beitrags: | Aus Resten |
Am Abend ist es still geworden. Die Träume haben sich schlafen gelegt; gemeinsam, jedoch immer auch einsam. Einen Traumfänger konnten sie nicht für sich gewinnen. Oder doch? Jemand, der sie zerstört oder jemand, der sie bewahrt. Deutung heißt das Wort - dann naht Verwirklichung. Aus Resten erwache ich. Und sehe Licht. |
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| Autor: | schneewanderer [ 1. Okt 2008, 10:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
mit wem können wir besser leben? dem der die träume zerstört oder dem der sie bewahrt? was macht uns das erwachen einfacher? für mich weiß ich nicht einmal, ob die (wenigen) träume gedeutet werden wollen. daß sie da waren und sind ist glaube ich wichtig.... ein sehr nachdenkliches gedicht, eines das zum nachdenken anregt. danke dir dafür, liebe verena einen lieben gruß reiner p.s. ranhalten mit den himbeeren, der sturm holt sie gerade von den ästen.... _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
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| Autor: | Mona [ 2. Okt 2008, 08:02 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
liebe Verena, ein wenig holt mich die traurigkeit aus deinem gedicht ein.. warum die reste.. wo sind die schönen träume, die strahlenden..? einen traum am morgen ergründen zu wollen.. vielleicht ,will er nicht ergründet werden,will sein was er scheint, ein traum.. aber fangen,lassen sie sich nicht und bewahren? kann man etwas bewahren,was leicht ist wie eine feder, schwer wie eine last,empfindlich wie der flügel eines schmetterlings? welch eine aufgabe.. zerstören ... geht sehr schnell sehr ,sehr schnell.. durch unachtsamkeit.. pass auf deine träume auf.. und wenn du sie ins licht legst, achte,dass keiner mit schweren schuhen darübergeht! liebe grüße Mona _________________ Das Leben schrumpft,oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut.(Anais Nin) |
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| Autor: | shipsong [ 2. Okt 2008, 08:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Danke ihr Lieben für eure Antworten! Ich hatte einen Traum, doch spüren konnt ich ihn kaum. Doch lasse ich ihm Raum, wird er sogleich mein Traum. Ich werde versuchen, mein Gedicht mit 'Gedanken zu füllen' ... Am Abend ist es still geworden. Die Träume haben sich schlafen gelegt; gemeinsam, jedoch immer auch einsam. Die Träume, meine Träume, stehen oft recht alleine da...will heissen sie legen sich schlafen -- aber wann erwachen sie - erwache ich?! Sie legen sich mit mir schlafen - gemeinsam, jedoch immer auch einsam - . Will heissen, das die Träume, die in meinem Kopf rumschwirren, oftmals mein Herz nicht erreichen, besser gesagt es nicht erwachen lassen, um auszubrechen, um auf-zubrechen...! Das Leben sollte der Traum sein, aus welchem man aber auch ab und zu erwachen sollte um seine Träume zu realisieren.... Einen Traumfänger konnten sie nicht für sich gewinnen. Oder doch? Jemand, der sie zerstört oder jemand, der sie bewahrt. Das mit dem Traumfänger wollte ich mit einbauen, weil es ja auch Situationen bzw. Menschen gibt, die meine Träume/Wünsche (Ist das überhaupt das gleiche???) zunichte machen, sie zerstören. Es gibt aber auch Situationen, da bin ich meinen Träumen näher als je zuvor...sie werden bewahrt in meinem Herzen, weil mir die Menschen, die Situationen, die ich mit ihnen erlebe fühlen lassen, dass da mehr ist zwischen Himmel und Erde als der Kampf um seine Träume...das Verwirklichen ist in solchen Situationen oftmals nur Nebensache. Deutung heißt das Wort - dann naht Verwirklichung. Wenn ich meine Träume (nicht unbedingt die, aus denen ich erwache!) richtig zu deuten weiss, dann kann ich mir auch diejenigen, die das Wort 'Traum' verdienen, oder besser gesagt - erschaffen haben -- aussuchen, d.h. verwirklichen. Es kommt ja nicht unbedingt darauf an, dem Traum Fülle zu geben, sondern der Fülle Träume Aus Resten erwache ich. Und sehe Licht. Ja, und das mit den Resten, aus denen ich erwache, hab ich deshalb eingebaut, weil immer in meinem Herzen ein kleiner Teil an Träumen erwachen wird, sei es morgens beim aufwachen, oder abends, wenn es still geworden ist. Der Traum beispielsweise - Licht zu sehen. Das ist ja dann auch das Ende meines Gedichts. Licht im übertragenen Sinne oder das Licht das ich morgens sehe, wenn ich meine Augen wieder öffne. Ist es nicht ein Traum an jedem neuen Morgen aus Resten zu erwachen? Aus Resten der Träume, oder aus Resten meines Lebens, die das Licht sind??? Ich sehe Licht. Licht ist Nahrung, Trost, Hilfe und Zukunft allen Lebens. Deshalb wollte ich es mit einbauen. Aus dem Grund...und aus dem Grund meines Lebens... Ich hoffe, dass ihr meine Gedankengänge nachvollziehen könnt. Ist ja manchmal etwas verwirrend geschrieben, oder? Liebe Grüße und süße Träume Verena |
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| Autor: | Mona [ 2. Okt 2008, 10:51 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
liebe Verena, ich habe glaube , ich habe dich verstanden.. hier einer meiner träume, die auch nicht immer im licht spielen.. Der Sprung… Der Wald durch den ich laufe, scheint seine Geheimnisse nicht preiszugeben. Mit schnellen Schritten eile ich den schmalen Weg entlang, mein hastiges Laufen lässt mich stolpern, fast wäre ich über eine Wurzel gefallen… Plötzlich ist mein Weg zu Ende, auf einem Felsvorsprung stehend sehe ich in die Tiefe einer Schlucht… Diese Tiefe zieht mich magisch an, ich bin gefangen, erstarrt. Wie in Trance, ohne es zu wollen, bewegen sich meine Füße auf den Abgrund zu… In Zeitlupe kippe ich nach vorne, stürze, sehe mich selbst im freien Fall… haltlos ,rettungslos, verloren in der Unendlichkeit des Augenblicks. Dann der Aufprall, bewegungslos liege ich da, zu meinem Erstaunen unversehrt. Fühle keinen Schmerz nur eine Art Leichtigkeit steigt in mir empor. Ich schaue nach oben, erlebe die Höhe, die ich überwunden habe… Ich war frei… Für einen Moment schaute ich die Unendlichkeit, jetzt hier am Boden ist mein Traum zu Ende. Was bleibt ist der Geschmack von Freiheit… (c) Mona ich glaube unsere träume, sind gespräche mit der seele.. in der traumphase kann sie uns erreichen.. wir hören zu.. unseren ängsten und wünschen, die zu bildern werden und uns manchmal noch lange begleiten.. liebe grüße Mona _________________ Das Leben schrumpft,oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut.(Anais Nin) |
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| Autor: | baerin [ 3. Okt 2008, 09:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
liebe verena, träume sind ein dankbares thema ** überhaupt nicht verwirrend, was du schreibst, es ist manchmal genau so, wenn ich aufwache btw. träume gibt es ja verschiedene, nicht nur angenehme und der traumfänger fängt die alpträume ab, bevor sie den schläfer erreichen aber auch die alpträume haben ihr gutes, es ist so befreiend aufzuwachen wie bei mona, der flug in den abgrund und von den schönen träumen kann es gar nicht genug geben** traum renne nicht vor mir weg sei mein begleiter _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
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