| Blaetterbuche https://blaetterbuche.de/forum/ |
|
| märchen https://blaetterbuche.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=554 |
Seite 1 von 1 |
| Autor: | schneewanderer [ 29. Nov 2008, 19:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | märchen |
man hört sie sagen man solle nicht sagen was zu sagen ist als gäbe es nichts zu sagen bevor alles gesagt worden ist _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
|
| Autor: | baerin [ 12. Feb 2009, 22:24 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
und dabei sagt jeder was nur nicht jedem und so entstehen dann die märchen [img]images/smiles/read2.gif[/img] _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
|
| Autor: | Fredrik [ 14. Feb 2009, 19:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Nie ist alles gesagt worden. Das eben Gesagte wirft neue FRagen und Möglichkeiten auf, die wieder zu einem neuen Sagen führen. Freilich kann ich mit meinen Worten Sagen und Fabeln erzählen, nicht aber um zu lügen, sondern um zu unterhalten, um erzählend Abstand zum Alltag zu schaffen, um Mitten im Alltag den Blick und die Ohren auf das Unwirkliche, auf das Geträumte zu lenken. Nie kann jeder allen alles sagen, vielen würde dann das Gesagte aufzwingen. Wenn er nicht jedem alles sagt, dann nicht um Geheimnisse zu hüten oder Lügengeschichten zu erzählen, sondern weil er gar nicht die Fähigkeit dazu hat, trotz Internet und Satellitenfernsehen. Ich denke, es wird viel zu viel fabuliert, spekuliert und gelogen und zu wenig gesagt. Kein gesungenes oder gebetetes "man sollte mal, man müsste mal, man könnte mal..." hilft einen Schritt weiter. Aber ein "Ich kann, ich will, ich tue" kann sehr vielen helfen. Doch es bedarf dazu Leidenschaft, Augenmaß und Sachverstand und das Wissen, dass es um das Bohren dicker Bretter geht.(frei nach Max Weber) Einen schönen Sonntag wünscht Michael [img]images/smiles/read2.gif[/img] |
|
| Autor: | schneewanderer [ 14. Feb 2009, 21:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
das erzählen, das sagen - es geht immer mehr verloren. an ablenkungen im alltag, den elektronischen - den menschlichen mangelt es nicht. und allzu gerne geben wir ihnen nach. es war vor dem schreiben - das erzählen. vor der schrift - das sagen. wir sollten dieses wissen, diese fähigkeit nicht ganz verloren geben. und dient dieses erzählen dem abschweifen vom alltag, ihm dem tristen grau zu entreißen - um so besser. dir einen schönen sonntag michael, reiner p.s. heute sind die stare eingefallen in den garten, die weinberge und apfelplantagen sind scheinbar leergefegt - auch sie hatten platz... und wurden fündig. _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
|
| Autor: | baerin [ 16. Feb 2009, 22:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
den alltag das grau nehmen ist nicht schwer ich liebe die zaubermärchen unter der türschwelle lebt der geist des hauses _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
|
| Seite 1 von 1 | Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ] |
| Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group http://www.phpbb.com/ |
|