Blaetterbuche

kleine plaudereien um worte, bilder und musik
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 Betreff des Beitrags: mutmaßung
BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 17:13 
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es wird nicht
der tod sein
der mir angst
machen wird

diese letzte
diese größte

dein fehlen
ist die
beste furcht
jetzt schon

in der sicherheit
unserer leben
_________________
immer ein blatt vor dem kopf


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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 17:37 
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Wenn er dir keine Angst mehr macht,
dann hast Du ihn besiegt,
hinter Dir gelassen
mitten im Leben.


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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 17:45 
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so anmaßend möchte ich dann doch nicht sein:
siegreich sein über den tod.

man kann mit ihm leben,
lange sogar.

wie er mit uns.

danke dir frederik, auch dafür daß ich durch deine gedanken
ein ur-alt-gedicht wieder entdeckt habe: paßt hierher,
zu der mutmaßung.
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immer ein blatt vor dem kopf


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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 21:16 
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und ich fehle
manchmal

und ich bin da
wie du da bist
immer
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(,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden


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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 21:22 
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Lieber Reiner,

die Überwindung des Todes ist für mich keine Anmaßung, sondern immer wieder gemachte Erfahrung des Glaubens. Ohne diese Erfahrung wäre eine solche Aussage über den Tod nicht nur anmaßend sondern auch zynisch.Ich weiß auch, dass es nur sehr wenige gibt, die diese Erfahrung mit mir teilen können. Aber glaub nicht, dass das Erfahrungen sind, die ich gesucht habe, sie waren begleitet von Verlust, Trauer und Todesangst.
Erst das Erkennen: das alles habe ich überlebt, ohne es eine lange Zeit zu wollen, machte mich fähig, die Erfahrungen für mich anzuerkennen.

Einen schönen Abend und herzliche Grüße

Michael


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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 21:22 
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fehlt nur noch
daß wir

uns fehlen
fehlen wir uns nicht

aber das wäre ja unfehlbar
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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 21:27 
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es ist so michael - das erkennen.

alles vorher wäre umsonst gewesen, alles an schmerz und ängsten.
dieses erkennen formte uns zu dem was wir heute sind als mensch.

ohne dieses erkennen, wären wir nicht hier.
würden nicht leben so, nicht schreiben so.

einen gruß zurück, in deinen abend

reiner
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BeitragVerfasst: 15. Dez 2008, 22:43 
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hallo ihr*s..
der tod
er hört euch zu,
während ihr über ihn sprecht..
wer ist er?
es obliegt nicht uns es zu ergründen..
er scheint kein feind
und raubt doch fort.
er scheint kein freund
und schenkt doch frieden..
nein,nein,wir werden nicht verstehen,
weder anfang-noch ende..
wir sollten vertrauen..
ich drück euch
Mona
_________________
Das Leben schrumpft,oder dehnt sich aus,
proportional zum eigenen Mut.(Anais Nin)


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BeitragVerfasst: 16. Dez 2008, 05:13 
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hallo du´s,

macht er eigentlich immer der tod - uns zuhören.
obwohl er selten auf uns hört.

diese neugierde verzeiht er uns aber, immer wieder.
irgendwie ist er auch ein bißchen eitel glaube ich:
und wir sorgen dafür daß er es bleibt.

vertrauen fällt eigentlich nicht schwer,
weil wir alle wohl keine andere wahl haben.

einen gruß, einmal drücken zurück

reiner
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immer ein blatt vor dem kopf


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BeitragVerfasst: 16. Dez 2008, 07:21 
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vertrauen
macht es uns
leichter
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(,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2008, 21:44 
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leichter vertraut man
im vertrauen
auf den anderen
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