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Vollmond
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Seite 1 von 1

Autor:  findevogel [ 13. Dez 2008, 00:52 ]
Betreff des Beitrags:  Vollmond

es sang der wind in den bäumen
in dieser vollmondnacht
als zeitschichten auseinanderbrachen
und ein neuer traum sich empor hangelte
aus tiefen schichten
wäre nicht dein schatten neben mir gewesen
nur der wind könnte bezeugen, was geschah

Autor:  schneewanderer [ 13. Dez 2008, 21:03 ]
Betreff des Beitrags: 

ein traumbaum
erwuchs im schlaf

und der
eine leiter
hinauf
in den wind

träume:

unser
aller kind
_________________
immer ein blatt vor dem kopf

Autor:  Mona [ 14. Dez 2008, 13:43 ]
Betreff des Beitrags: 

träume
die der vollmond bringt,
in einer traumhaften nacht..
wer kann sie sehen?
nur der ,
der träumen kann
im silbernen mondlicht
seine seele spürt..

liebe grüße
Mona :wink:
_________________
Das Leben schrumpft,oder dehnt sich aus,
proportional zum eigenen Mut.(Anais Nin)

Autor:  Fredrik [ 14. Dez 2008, 18:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Traumschichten

Tonlos brechen, bersten
Schichten der Zeit, nur
sichtbar geweihtem Auge.
Neuer Traum quillt empor
aus tieferen Schichten, reißt
mit sich Grauen der Nacht.
Im späten Erwachen
glaubte ich nichts,
wären da nicht Spuren,
hinterlassen von IHM.

Autor:  baerin [ 15. Dez 2008, 20:42 ]
Betreff des Beitrags: 

in der vollmondnacht
ging ich
in den garten

schüttelte
den holunder

und aus den
zweigen

fiel der wind
_________________
(,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden

Autor:  Fredrik [ 15. Dez 2008, 21:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Wie schön, dass weder der Holunder noch der Wind vergeblich auf Dich gewartet haben. Du hast ihnen bestimmt eine große Freude gemacht.
So hat es mir jedenfalls der Wind in der Birke vor dem Fenster erzählt.

Alles Liebe

Michael

Autor:  findevogel [ 15. Dez 2008, 23:19 ]
Betreff des Beitrags: 

Und als der Wind so heraus geschüttelt war
mitten zwischen die bunten Blätter
da war er für einen Moment stumm
"Die Ruhe vor dem Sturm"
Er rüttelte und schüttelte sich
dass unsichtbare Funken stieben
wurde groß und wild
Fast hätte er mir den Hut gestohlen
wenn meine Hände ihn nicht gehalten hätten
die blaue Feder aber, die nahm er mit

Autor:  Fredrik [ 16. Dez 2008, 10:27 ]
Betreff des Beitrags: 

Die Feder vom Hüter des Waldes,

möchtest Du sie wieder haben?

Heute morgen lag sie nebelfeucht

auf der Stufe vor meiner Tür

bewacht vom Amselpärchen

dem mein Garten Heimat geworden.

Autor:  findevogel [ 17. Dez 2008, 11:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Fredrik hat geschrieben:
Die Feder vom Hüter des Waldes,

möchtest Du sie wieder haben?

Heute morgen lag sie nebelfeucht

auf der Stufe vor meiner Tür

bewacht vom Amselpärchen

dem mein Garten Heimat geworden.


Oh, ein kleines Wunder
Es fand sich die Feder - Blau
noch vom Nebel feucht
Ich werde sie nehmen
und zwischen dieTannenzweige stecken
auf meiner Fensterbank
damit sie trocknet
und mein Auge erfreut

und die Amseln
sie haben sich
ein paar Hagebutten verdient

Autor:  schneewanderer [ 17. Dez 2008, 21:40 ]
Betreff des Beitrags: 

jeden morgen in den pausen diese eine amsel

diese eine amsel an diesem einen strauch
diesem strauch der gnadenlos zurück gestutzt wurde:
stand auf dem plan, dem der die grünanlagen betrifft.

unverdrossen und unerschrocken
zupft sie an ihren beeren
verschwindet hin und wieder
kurz unter dem strauch

aber ist immer wieder da
immer wenn ich sie brauche
_________________
immer ein blatt vor dem kopf

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