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Der Regen
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Seite 1 von 1

Autor:  shipsong [ 29. Apr 2009, 07:51 ]
Betreff des Beitrags:  Der Regen

In diesem Sommer
werde ich den Regen nicht hören,
der an mein Seelenfenster
schlägt.

In diesem Sommer
werde ich allein sein mit dem Regen.
Der an mein Fenster schlägt,
der mir bewusst macht,
dass nichts umsonst ist.

Nicht die Wärme,
nicht die Kälte
und nicht der Schmerz.

Dieses Jahr
werde ich ganz bewusst
den Regen auf meiner Haut spüren,
im Herbst.

Autor:  schneewanderer [ 29. Apr 2009, 19:04 ]
Betreff des Beitrags: 

liebe verena



für mich sind es aussichten, zukünftiges daß sich mit
dem gestern vermischt. wenn ich dein gedicht lese:
es kommt keine angst auf - vor dem sommer,
dem regen und dem herbst.

heute war aprilwetter hier, kühles dazu.
über dem dorf ein hügel, weinberge und wald
auf ihm - der blick dorthin, fast wie dein gedicht.
man kann nichts trennen, nichts von dem was
man vor augen hat.

einen lieben gruß,

reiner

p.s.

die himbeeren zeigen sich unbeeindruckt vom wetter, wachsen wie´s
gewitter - bald gibts rote finger sind wir im garten..
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immer ein blatt vor dem kopf

Autor:  shipsong [ 15. Mai 2009, 08:36 ]
Betreff des Beitrags: 

schneewanderer hat geschrieben:
es kommt keine angst auf - vor dem sommer,
dem regen und dem herbst.

man kann nichts trennen, nichts von dem was
man vor augen hat.


Hallo Reiner,

Angst - nein Angst habe ich nicht mehr vor dem Regen, es ist ab und an eher ein Verdrängen. Die Wärme - der Sommer - soll Vorrang haben. Aber auch der Regen, die Tränen sind nicht umsonst. Der Herbst ist noch so fern...aber ich stelle mich ihm, wie immer. Wie jedes Jahr.

Und ja, man kann wirklich nichts trennen, nicht das, was man wirklich vor Augen hat - und nicht das vorm geistigen Auge. Manchmal wäre es besser, ich würde dies versuchen...

Liebe Grüße ins WE.

Verena

Autor:  schneewanderer [ 15. Mai 2009, 15:48 ]
Betreff des Beitrags: 

hallo verena,

wir haben wohl beide die jahreszeiten genommen als metapher,
für das, was sie oft für uns sind.

mit dem trennen, mit dem versuch zu trennen:
habe meine zweifel - ob das immer gut ist, gut wäre.

dieses schlupfloch sollten wir uns immer offen halten,
schon aus egoismus: macht sonst keiner für uns,
keiner kann es besser. vielleicht, weil es uns besser
geht dadurch. aber nur so eine idee von mir...

draußen im garten verwandeln sich die jungen
himbeeren bald zu wasserpflanzen, bin mal
gespannt wie ihnen der viele regen hier bei uns
bekommt...

dir auch ein schönes wochenende,

reiner
_________________
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