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| genesung https://blaetterbuche.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=838 |
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| Autor: | schneewanderer [ 12. Mai 2009, 15:43 ] |
| Betreff des Beitrags: | genesung |
keine sorge es ist nur das leben ungeduldig wie immer vor lauter verlangen nach dir nichts anderes nichts schlimmeres nichts besseres _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
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| Autor: | Fredrik [ 12. Mai 2009, 18:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Solange ich unter den Lebendigen war und mich keine ernste Krankheit plagte, wünschte mir jeder, der es wissen wollte, gute Erholung und Genesung vom Leben. Irgendwie auf die Intensivstation gekommen, Leben nicht mehr bewußt wahrgenommen, schweigsam wurden die Alles-wissen-Woller nur der Tod hatte mehrmals täglich das letzte Wort. |
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| Autor: | schneewanderer [ 12. Mai 2009, 19:11 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
lieber michael, könnte jetzt an deiner grammatik herumnörgeln: "unter den lebendigen war" - lasse es aber bleiben. würde an deiner stelle sehr wahrscheinlich die gleiche wortwahl treffen, mich von ihr finden lassen. diese art von umgang mit dem eigenen leben, manchmal gehört es dazu. sage und schreibe ich jetzt mal, die eigenen kleinen wehwechen gleichzeitig aufs richtige maß hinweisen.... das letzte wort? es gehört uns, dem leben. den gefallen sollten wir ihm nicht tun, dem sensenmann. lieber uns, schreiben solange es geht.. schon wieder blitz und donner draußen, den dritten tag hintereinander. gibt schönere hintergrundmusik beim schreiben. dir einen schönen abend, reiner [/u] _________________ immer ein blatt vor dem kopf |
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| Autor: | baerin [ 12. Mai 2009, 21:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
lieber reiner, manchmal brauchen wir des lebens ungeduld verlangend nach seinen geschenken [img]images/smiles/hello.gif[/img] _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
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| Autor: | baerin [ 12. Mai 2009, 21:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
lieber michael, es ist wirklich so täglich gewitter am wochenende gab es hagel die blätter der obstbäume haben löcher und die blaue akelei wurde abgeknickt dann haben wir sie ins zimmer geholt [img]images/smiles/hello.gif[/img] _________________ (,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden |
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| Autor: | Fredrik [ 13. Mai 2009, 07:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Vom Hagel durchlöcherte Blätter sind kein erhebender Anblick, aber ich habe noch von keinem Baum gehört oder gelesen, der an Hagelschäden gestorben ist. Da war die Akelei schon schlechter dran, aber Ihr habt ihr ja ein würdiges Ende bereitet. Bei uns war vorige Woche ein kurzes Gewitter, aber der fiese Herr Hagel hat sich bei uns nicht blicken lassen. Drei Tage hintereinander kann er bestimmt ganz furchtbar nerven. Hat erdenn auch Schäden an Autos und Häusern hinterlassen oder Frühbeetscheiben zerdöppert? Geduld haben und sich beschenken lassen von der Natur, vom Leben und von der Liebe; aber auch ungeduldig sein wie junge Pferde, die schon den Hafer riechen. Beides je zu seiner Zeit, und manchmal auch gleichzeitig - dann wird das Leben zum Abenteuer. reiner, schade, dass Du Deinen Korrekturvorschlag nicht geäußert hast, so weiß ich wirklich nicht, was Dir nicht passt. Dem Tod widersprechen, ihm ins Gesicht lachen, das ist eine unserer Aufgaben als noch Lebende. Vielleicht sollten wir es auch viel öfter stellvertretend für die tun, die nichts mehr zu sagen haben. Denn - auch wenn nach dem Tod nicht alles aus ist - der Tod macht erst einmal sehr sprachlos. Wenn Du Sterben und Tod unmittelbar im Nachbarbett erlebt hast, dann hast Du gespürt, wie unwiederruflich der medizinisch bescheinigte Tod ist; da wird keiner leichtfertig für tot erklärt. Vor dem Tod selber fürchte ich mich nicht, was ich fürchte ist ein langes, qualvolles Sterben. Manchmal können auch Dinge qualvoll langsam zu Grunde gehen. Sehnsucht, ich denke, sie wird in dem Maße größer wie das wächst, was ich auf dem Weg durch das Leben zurück lassen muss. Hilfreich, aber nur ein schwacher Ersatz, ist das sich Erinnern, das Vergegenwärtigen des Aufgegebenen, der Verlorenen. Deshalb auch ist Gedächtnis so wichtig. Dummerweise kann die größte Fülle an neuen, bereichernden und schönen Erfahrungen das Vergangene, das Verlorene nicht ersetzen. So wie es wichtig ist, die eigenen Wurzeln zu beachten, um nicht über sie zu stolpern oder Schlimmeres, so ist bei aller Zukunftoffenheit der Blick zurück unvermeidbar. Aber, wenn ich zurückblicke, dann sollte ich fragen: was hilft mir das für morgen. Was habe ich da im Gepäck, das mich stark genug für das Leben macht? Für heute alles Gute. Seid herzlich gegrüßt Euer Michael P:S. Um ein besseres Bild von mir zu bekommen, schaut doch mal in meine Homepage, es ist ganz Neues hinzugekommen. [img]images/smiles/hello.gif[/img] |
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