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furcht
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Autor:  schneewanderer [ 4. Apr 2008, 03:15 ]
Betreff des Beitrags:  furcht

daß das eis
dich nicht mehr trägt
in einem der
weniger werdenden winter

im sommer dann
um deine haut
gestritten wird
weil die jahreszeiten
aufgehört haben

davor habe ich angst

dir nicht mehr schreiben können
von meiner angst
und du nicht lesen kannst von ihr
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immer ein blatt vor dem kopf

Autor:  baerin [ 8. Apr 2008, 11:54 ]
Betreff des Beitrags: 

eine furcht
die abfärben
kann

[img]images/smiles/schwitz.gif[/img]
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(,,,) (,,,) (,,,) (,,,)solange die worte mich finden

Autor:  schneewanderer [ 8. Apr 2008, 12:13 ]
Betreff des Beitrags: 

aber in den besten farben dann - den schönsten.
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immer ein blatt vor dem kopf

Autor:  baerin [ 8. Apr 2008, 14:11 ]
Betreff des Beitrags: 

und was dann ...


Eines Tages geschah es: Im Schoß der Mutter wurden Zwillingsbrüder empfangen. Die Wochen vergingen, die Jungen wuchsen heran. Und in dem Umfang, in dem ihr Bewusstsein zunahm, wurde auch ihre Freude immer größer: “Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“ sagte der eine zum anderen.

Und Schritt für Schritt begannen die Zwillinge , ihre Welt zu entdecken.

Dabei fanden sie auch ihre Schnur, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen die Nahrung gab und sie jauchzten beglückt: „Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes leben mit uns teilt!“ Als jedoch die Wochen vergingen und zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich wie sehr sie sich verändert hatten.



„Was soll das bedeuten?“ fragte der eine. „Das heißt,“ antwortete der andere, „dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald zu Ende sein wird.“

„Aber ich will nicht gehen,“ erwiderte der erst, „ich möchte hier bleiben.“

„Wir haben keine Wahl,“ antwortete der zweite,“ vielleicht gibt es ja auch ein Leben nach der Geburt?“

„Wie könnte das möglich sein?“ fragte zweifelnd der erste. „Wir werden doch unsere Lebensschnur verlieren. Und wie sollen wir ohne sie leben? Andere haben vor uns diesen warmen, geborgenen Raum verlassen, doch keiner von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das absolute Ende!“



Darüber wurde er zutiefst traurig und sagte: „Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Mutterschoß?

Es ist sinnlos“ und überhaupt: Vielleicht gibt es gar keine Mutter?“

„Aber sie muss doch existieren,“ protestierte der andere, „wie sollen wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?“

„Hast Du je unsere Mutter gesehen?“ fragte der erste. „möglicherweise lebt sie nur in unserer Vorstellung. Und wir haben sie uns bloß ausgedacht, weil wir unser Leben dann besser verstehen können:“



So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Augenblick der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen und schrieen vor Begeisterung. Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.


(Kettenmail - Autor leider unbekannt)
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