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Bei jedem Lesen tauchte ein anderes Bild vor mir auf: erst war es ein Regenbogen, dann waren es Trauerweiden, dann die Flüsse Babylons. Dann vermischte sich alles, als sewi es in einen Wasserstrudel geraten. Einzig ein Du blieb stehen, bot halt und Orientierung, wirkte vertrauenerweckend, war aber nicht faßbar. Was denke ich mir dabei? Der Tag; ist er nicht auch oft ein wirres Kaleidoskop von Eindrücken und Erfahrungen, die nicht zusammen passen oder nur lose miteinander verbunden sind. Was auch geschieht, es ist ein guter Tag, solange der Engel sichtbar bleibt und Halt bietet. "Siehe, ich habe meinen Bogen gespannt in den Wolken."
Ich jedenfalls wünsche Dir einen "guten" Tag. Herzliche Grüße Michael
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