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Hallo Mona,
ich versuche, mir einen solchen Menschen vorzustellen, und zwar jenseits aller Rhetorik. Wortlos, schutzlos, mit leeren Händen. Was macht diesen Menschen denn so liebenswert, dass ich mit offenen Armen auf ihn zugehe, ohne Angst, ausgenutzt, missbraucht und enttäuscht zu werden. Ist Liebe sich ihrer Wahl ohne wenn und aber sicher, oder braucht Liebe dies unangenehme Gefühl in der Magengegend, das von der Möglichkeit des Scheiterns kommt? Wünsche in einer lauen Sommernacht an einem Waldsee, in dem der Vollmond sich spiegelt und die Elfen baden, sind das eine, aber wie lange überlebt die Liebe Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe und Frust. Ich denke schon, dass wir alle auch unsere Trauminseln brauchen, schon um uns die Differenz zur Wirklichkeit bewußt zu machen. Alles Liebe für die neue Woche
Michael
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