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So etwas Trauriges musste ich noch nicht mit ansehen!
Im vergangenen Jahr konnte ich im Weimarer Ilm-Park eine schöne Beobachtung machen, die mich zu folgendem Gedicht inspirierte:
Der weiße Schwan
Auf dem Fluss nahe dem Schloss schwimmt er majestätisch im goldenen Herbstsonnenlicht… Der weiße Schwan schwimmt hin, schwimmt her, dreht sich im Kreise…, steigt aus dem Wasser flügelschlagend – streckt seine Glieder, lässt sich sanft nieder, putzt sich das Gefieder und streckt sich wieder, schlägt heftig mit seinen Flügeln und schüttelt alles davon ab, was ab geht, spritzt Wasserregen um sich her und putzt und putzt sein weißes Kleid noch immer sehr… und dreht und wendet sich und wedelt immer wieder mit seinem Fluggefieder… und zwar so toll, als würde es dafür etwas Besonderes geben! Nach der nächsten Wende im Wasser erhebt sich der Schwan so weit er sich erheben kann über die Wasseroberfläche an, reißt die Flügel hoch, spreizt sich ganz weit und wedelt apart mit seinen großen weiten Schwingen, als würde ihm ein Wasserballet gelingen, was einem Tanze auf dem Wasser gleicht – anmutig, stolz und schön…, fast zart!
Urheberrecht Margit Lenhardt 18.09.2009
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